Freunde von uns leben auf dem Berg. Nicht auf einem richtigen Berg, sondern eher auf einer Anhöhe in einem Wald vor Krefeld. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, legt dort keiner der großen Anbieter wie UnityMedia bzw. Vodafone, 1&1 oder die Telekom eine funktionierende Internetleitung hin. Drei oder vier Kilometer weit weg vom nächsten Ortsteil lohnt sich die Erschliessung nicht – nicht für vielleicht 20 Anwohner oder so.

Vodafone O2 GigaCube homespot Internet
Gut, dass es noch die Option Mobilfunk als Alternative zum kabelgebundenen Internet gibt. Denkste!

Denn auch hier schwächeln zwei von drei Anbietern gehörig. Die Telekom und Vodafone, die Mobilfunkanbieter mit dem besten Netz und dem besten Service – wie man immer wieder in Werbespots suggeriert bekommt – schaffen es nicht, funktionierendes mobiles Internet an diese Stelle von Krefeld zu liefern. In einer Gaststätte am höchsten Punkt dieses Berges – also auf der Anhöhe im Wald – haben die Kunden von T-Mobile und Vodafone so gut wie gar kein Internet. Also nicht einmal 3G oder Edge-Geschwindigkeit. Dass unsere Freunde überhaupt ein klassisches Telefon haben, scheint irgendwie ein Wunder zu sein. Denn auch hierfür mussten ja vor vielen Jahren Kabel verlegt werden, die jetzt aber offenbar nicht potent genug sind für irgendwas an Internet jenseits der 6 Mbit. Und selbst die kommen nicht an.

Für genau diese Zielgruppe haben Vodafone und O2 spezielle Geräte auf den Markt gebracht, die sich – einfacher kann es nicht sein – automatisch mit dem Mobilfunknetz verbinden und gleichzeit als Hotspot für eine gewisse Zahl an Geräten fungieren. GigaCube nennt Vodafone sein Device und HomeSpot heisst es bei O2. Und genauso einfach wie ich es beschrieben habe, ist es auch. Digitale Nomaden, Influencer, Blogger und YouTuber nutzen die neue Freiheit in Sachen Internet schon jetzt, um von überall Content in die sozialen Netze laden zu können.

O2 HomeSpot Internet überall nutzen
Ihr wisst, welcher Anbieter in eurer Nähe das beste Netz bietet? Dann läuft das Ganze wiefolgt ab: In den Shop gehen, den entsprechenden Tarif auswählen – dazu komme ich später noch kurz – den Papierkram erledigen, alles nach Hause bringen, auspacken und in die Steckdose stecken. Danach legt man wohl noch den Namen des neuen WLAN Netzes fest, erstellt auf Wunsch noch ein Netzwerk für Gäste bzw. trennt das Signal nach 5 Ghz und 2,4 Ghz – und fertig. Wer all das nicht braucht, der kann alles ab „in die Steckdose stecken“ schlicht vergessen. Funktioniert auch so.

Aber was auch immer euer Plan ist mit HomeSpot oder GigaCube: Durch das System führt euch bei beiden Anbietern ein so genannter „Wizard“, der alles genau erklärt und euch durch die Einstellungen führt. Mein Freund ist wirklich kein technisch versierter Mensch, hatte aber nach wenigen Minuten alles eingerichtet und am Laufen.

Spannend hier: Der GigaCube 5G kommt. Vodafone als Vorreiter im Bereich des neuen 5G Mobilfunkstandards wird in Kürze den GigaCube auch für das superschnelle 5G Netz anbieten.

Was die Tarife angeht, empfehle ich euch immer die „Unlimited“-Version wenn ihr mit den Geräten ernsthaft arbeiten möchtet. Wenn ihr nur alle paar Stunden mal E-Mails abruft und sonst nur ein bisschen durchs Netz surft, reichen natürlich auch ein paar Gigabyte Datenvolumen. Aber wenn mehrere Nutzer gleichzeitig damit arbeiten wollen oder Themen wie YouTube, Netflix, Spotify, Apple Music oder Cloud basiertes Speichern bei euch aufkommen, solltet ihr immer den Tarif mit unendlich Datenvolumen wählen. Einfach, um auch mal einen Film anschauen oder den ganzen Tag Musik hören zu können.

10 GB kosten bei O2 knapp 10 Euro pro Woche. PrePaid. Bedeutet: Keine Vertragsbindung. Die beiden anderen Tarife mit 100 GB und „Unlimited“ Datenvolumen werden als Vertrag angeboten, bieten euch aber ne ganze Menge mehr als das „Flex“-Angebot. Alle Tarife von O2 zum HomeSpot findet ihr hier. Wenn ihr bereits O2 Kunden seid, reduzieren sich die Grundgebühren noch einmal. Was cool ist.

Vodafone GigaCube 5G Internet überall nutzen

Vodafone hat den GigaCube noch einmal aufgebohrt in Sachen Datenvolumen. Ihr könnt hier zwischen 125 und 250 GB wählen. Letzteres ist schon eine Menge und eigentlich mit „unendlich“ gleichzusetzen. Wobei ein oder zwei Teenager in einer Familie wohl eher kein Problem haben dürften, auch dieses große Datenvolumen des GigaCube vollends auszuschöpfen und das Teil leer zu machen. Wobei es hier immer die Möglichkeit gibt, neues Datenvolumen nachzukaufen. Egal, wieviel ihr surft – ihr bleibt nie für den Rest des Monats auf dem Trockenen sitzen. Das nur mal nebenbei.

Aktuell bekommt man bei Vodafone noch einmal 75 GB bzw. 150 GB monatlich (!) geschenkt, wenn man sich für den GigaCube entscheidet. Und mal ehrlich: 400 GB sind dann schon ordentlich. Um die aktuell besten Angebote von Vodafone direkt in Anspruch zu nehmen oder euch in Sachen GigaCube (5G) zu informieren, empfehlen wir euch die sehr gut strukturierte und recht umfangreiche Internetseite der Düsseldorfer. Hier findet ihr auch die Aktion: Extra Datenvolumen und den reduzierten Basispreis um 10 Euro. Zusätzlich sparen Vodafone Bestandskunden auch hier beim Tarif.

Welches Netz es auch wird: O2 HomeSpot und Vodafone Gigacube sind die schlausten Gadgets, die seit langer Zeit auf den Markt gebracht wurden. Somit macht man sich unabhängig speziellen Orten, von lästigen Kabeln, vielen teuren Tarifen und auch Verträgen.

Wenn ihr weitere Fragen zu den beiden Hotspots für Zuhause habt, meldet euch bitte jederzeit bei mir.